Überblick
1844 wurde die Doppelschule für Forst- und Bergbaukunde in Clausthal aufgespalten und das Feldjägerkorps mit der Forstschule nach Münden verlegt. Die Schule diente der Ausbildung der Forstbeamten in dem Hannoverschen Feldjägerkorps und hatte deshalb militärischen Charakter. An ihr war Heinrich Christian Burckhardt (1811 - 1879) als  Lehrer tätig. 1849 wurden das Hannoversche Feldjägerkorps und seine Schule in Münden aufgehoben. Die  Schule wurde sofort geschlossen, das Feldjägercorps auf eine auslaufende Stärke gesetzt. Der letzte Feldjäger verließ Münden 1861.  
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1868,  am 27. April, eröffnete  der Oberlandforstmeister von Hagen in Münden die zweite Forstakademie neben Eberswalde. Acht Orte standen zur Auswahl: Clausthal, Osterode, Herzberg, Münden, Melsungen, Wiesbaden, Marburg/Lahn und Dillenburg. Münden wurde mit erheblicher Einflussnahme von Forstdirektor Burckhardt als Standort der Akademie ausgewählt. 1922, am 17. Oktober, wurde durch Beschluß des Preußischen Staatsministeriums die Mündener Forstakademie unter dem Direktorat des Oberforstmeisters Schilling zur Forstlichen Hochschule erhoben mit Wahlrektorat, Habilitations- und Promotionsrecht.
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1938, am 28. September, nach viel Streit und Stringent, erging der Erlass des Preußischen Ministerpräsidenten Hermann  Göring, die Forstliche Hochschule  Münden ab 1. April 1939 als Forstliche Fakultät der Georg-August Universität Göttingen einzugliedern.  Dennoch bleibt der Standort der Fakultät in Münden; 1960 , am 02. März, wurde, nach heftiger Debatte im Landtag die Verlegung der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen von Münden nach Göttingen beschlossen; der Umzug begann aber erst 1970. Damit war eine über hundertjährige Tradition, abgebrochen. Für die Stadt Münden, deren  Name durch  die  Forstliche Akademie / Hochschule / Fakultät in der Welt Klang bekommen hatte, ein schwerer Schlag!  
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Überblick auf eine nach über hundert Jahren zu Ende gegangene Tradition “GRÜNE FARBE“ in  Münden
© Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden
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1844 wurde die Doppelschule für Forst- und Bergbaukunde in Clausthal aufgespalten und das Feldjägerkorps mit der Forstschule nach Münden verlegt. Die Schule diente der Ausbildung der Forstbeamten in dem Hannoverschen Feldjägerkorps und hatte deshalb militärischen Charakter. An ihr war Heinrich Christian Burckhardt (1811 - 1879) als  Lehrer tätig. 1849 wurden das Hannoversche Feldjägerkorps und seine Schule in Münden aufgehoben. Die  Schule wurde sofort geschlossen, das Feldjägercorps auf eine auslaufende Stärke gesetzt. Der letzte Feldjäger verließ Münden 1861.  
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1868,  am 27. April, eröffnete  der Oberlandforstmeister von Hagen in Münden die zweite Forstakademie neben Eberswalde. Acht Orte standen zur Auswahl: Clausthal, Osterode, Herzberg, Münden, Melsungen, Wiesbaden, Marburg/Lahn und Dillenburg. Münden wurde mit erheblicher Einflussnahme von Forstdirektor Burckhardt als Standort der Akademie ausgewählt. 1922, am 17. Oktober, wurde durch Beschluß des Preußischen Staatsministeriums die Mündener Forstakademie unter dem Direktorat des Oberforstmeisters Schilling zur Forstlichen Hochschule erhoben mit Wahlrektorat, Habilitations- und Promotionsrecht.
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1938, am 28. September, nach viel Streit und Stringent, erging der Erlass des Preußischen Ministerpräsidenten Hermann  Göring, die Forstliche Hochschule  Münden ab 1. April 1939 als Forstliche Fakultät der Georg-August Universität Göttingen einzugliedern.  Dennoch bleibt der Standort der Fakultät in Münden; 1960 , am 02. März, wurde, nach heftiger Debatte im Landtag die Verlegung der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen von Münden nach Göttingen beschlossen; der Umzug begann aber erst 1970. Damit war eine über hundertjährige Tradition, abgebrochen. Für die Stadt Münden, deren  Name durch  die  Forstliche Akademie / Hochschule / Fakultät in der Welt Klang bekommen hatte, ein schwerer Schlag!  
Überblick auf eine nach über hundert Jahren zu Ende gegangene Tradition “GRÜNE FARBE“ in  Münden
© Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V.
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