Dielengraben
Die Tradition der Königlich Preußischen Forstakademie in Münden reicht zurück bis zur Abspaltung der  1821 gegründeten Forstschule von der Bergschule in Clausthal im Jahre 1844 und deren Verlegung nach Münden. Bereits 1849 jedoch erfolgte die Schließung der Forstschule Münden. 1844   wurde die Doppelschule für Forst- und Bergbaukunde in Clausthal aufgehoben und das Feldjägercorps mit die Forstschule nach Münden verlegt. Die Schule diente der Ausbildung der Forstbeamten in dem Hannoverschen Feldjägercorps und hatte deshalb militärischen Charakter. An ihr war Heinrich Christian Burckhardt (1811 - 1879) als Lehrer tätig.  
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Die Forstakademie zu  Münden verdankt ihre Entstehung dem sogenannten Deutschen Krieg, den Preußen gegen den Deutschen Bund 1866 für sich entschieden hatte. Dieser Krieg brachte Preußen im Norden und Westen Deutschlands beachtliche Gebietserweiterungen - allein an Wald ein Zugewinn von 1,25 Mio ha -  ein. Dies machte es erforderlich, analog zu der in Eberswalde bereits bestehenden Forstlehranstalt eine weitere ins Leben zu rufen. Die neue Einrichtung  sollte dort errichtet werden, wo die Forstbeflissenen Gelegenheit hatten, die charakteristischen Waldbilder, Waldbausysteme und Verfahren der Bewirtschaftung des von Laubholz beherrschten Mittelgebirges in unmittelbarer Nähe kennenzulernen. In Eberswalde dagegen beherrschte die Kiefernwirtschaft im Norden und Osten des Preuß. Königreichs den forstlichen Unterricht.
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Die Forstakademien in Münden und Eberswalde wurden aufgrund des Ministerialerlasses vom 18. 2. 1921 in Forstliche Hochschulen mit Rektoratsverfassung, Promotions- sowie Habilitations- und Berufungs- Recht umgewandelt; die neue Satzung jedoch wurde erst vom 17. 10. 1922 erlassen. Die Hochschulverfassung von 1922 wies neben der Lehre nun auch der „Forschung auf dem gesamten Gebiet der Forstwirtschaft und ihrer Grund- und Hilfswissenschaften“ ihren Platz zu.  Die Ausbildung hatte in einem umfassenden Sinn wissenschaftlich zu erfolgen. Dennoch bildete nach wie vor die Vorbereitung auf den preußischen Staatsforstdienst das vorrangige Ziel der Ausbildung.  
mehr Infos mehr Infos Geschichtlicher Abriss der Forstlichen Fakultät von ihrem Ursprung als Forstakademie über die Forstliche Hochschule als wichtiger Entwicklungsstufe bis zur Einverleibung in die Georg-August Universität Göttingen.
© Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden
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Die Tradition der Königlich Preußischen Forstakademie in Münden reicht zurück bis zur Abspaltung der  1821 gegründeten Forstschule von der Bergschule in Clausthal im Jahre 1844 und deren Verlegung nach Münden. Bereits 1849 jedoch erfolgte die Schließung der Forstschule Münden. 1844   wurde die Doppelschule für Forst- und Bergbaukunde in Clausthal aufgehoben und das Feldjägercorps mit die Forstschule nach Münden verlegt. Die Schule diente der Ausbildung der Forstbeamten in dem Hannoverschen Feldjägercorps und hatte deshalb militärischen Charakter. An ihr war Heinrich Christian Burckhardt (1811 - 1879) als Lehrer tätig.  
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Die Forstakademie zu  Münden verdankt ihre Entstehung dem sogenannten Deutschen Krieg, den Preußen gegen den Deutschen Bund 1866 für sich entschieden hatte. Dieser Krieg brachte Preußen im Norden und Westen Deutschlands beachtliche Gebietserweiterungen - allein an Wald ein Zugewinn von 1,25 Mio ha -  ein. Dies machte es erforderlich, analog zu der in Eberswalde bereits bestehenden Forstlehranstalt eine weitere ins Leben zu rufen. Die neue Einrichtung  sollte dort errichtet werden, wo die Forstbeflissenen Gelegenheit hatten, die charakteristischen Waldbilder, Waldbausysteme und Verfahren der Bewirtschaftung des von Laubholz beherrschten Mittelgebirges in unmittelbarer Nähe kennenzulernen. In Eberswalde dagegen beherrschte die Kiefernwirtschaft im Norden und Osten des Preuß. Königreichs den forstlichen Unterricht.
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Die Forstakademien in Münden und Eberswalde wurden aufgrund des Ministerialerlasses vom 18. 2. 1921 in Forstliche Hochschulen mit Rektoratsverfassung, Promotions- sowie Habilitations- und Berufungs-Recht umgewandelt; die neue Satzung jedoch wurde erst vom 17. 10. 1922 erlassen. Die Hochschulverfassung von 1922 wies neben der Lehre nun auch der „Forschung auf dem gesamten Gebiet der Forstwirtschaft und ihrer Grund- und Hilfswissenschaften“ ihren Platz zu.  Die Ausbildung hatte in einem umfassenden Sinn wissenschaftlich zu erfolgen. Dennoch bildete nach wie vor die Vorbereitung auf den preußischen Staatsforstdienst das vorrangige Ziel der Ausbildung.  
Geschichtlicher Abriss der Forstlichen Fakultät von ihrem Ursprung als Forstakademie über die Forstliche Hochschule als wichtiger Entwicklungsstufe bis zur Einverleibung in die Georg-August Universität Göttingen.
© Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V.
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